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Energie aus der Region – sauber, leise und nachhaltig

Die Biogasanlage Wildenborn wird modernisiert – für mehr Klimaschutz, weniger Emissionen und eine sichere Wärmeversorgung in Zeitz.

Warum wird die Anlage erweitert?

Die Biogasanlage Wildenborn produziert seit vielen Jahren Strom und Wärme aus regionalen landwirtschaftlichen Rohstoffen. Um die Fernwärmeversorgung der Stadt Zeitz zukunftssicher zu gestalten und um künftig noch effizienter und umweltfreundlicher Energie zu erzeugen, soll die Biogasanlage durch den Betreiber (Biogas Wildenborn GmbH) modernisiert und erweitert werden.

 

Ziel des Projektes:

  • Umsetzung des § 29 Wärmeplanungsgesetz (30 % erneuerbare Fernwärme bis 2030)
  • Nachhaltige Wärmeversorgung für Zeitz-Ost
  • Effiziente Nutzung des Biogases durch Zuleitung zum Standort der Stadtwerke Zeitz

Energiebilanz nach Ausbau:

  • Stromerzeugung: ca. 10,7 Mio. kWh/a Versorgung von rund 7.600 Haushalten mit Strom in Zeitz
  • Wärmeerzeugung: ca. 9,8 Mio. kWh/a Fernwärmeversorgung in Zeitz erfolgt zu > 30% mit grüner Wärme (ca. 3000 Haushalte)

Fakten statt Befürchtungen

1. Geruchsemissionen – deutlich geringer

Die hauptsächliche Geruchsquelle ist der benachbarte Milchviehstall (ca. 700 Tiere), nicht die Biogasanlage.  Die Modernisierung reduziert die Gerüche deutlich:

  • Entfall offener Güllebehälter
  • Geschlossene Lagerhalle für Festmist
  • Einhausung des Feststoffdosierers

    Ergebnis: Deutliche Verringerung der Geruchsemissionen.

 

Gutachten zu den Geruchsauswirkungen:

2. Schallemissionen – künftig leiser als bisher

Die neuen Anlagenkomponenten sind moderner und leiser. Das Schallgutachten bestätigt:

  • Grenzwerte (60 dB(A) Tag / 45 dB(A) Nacht) werden eingehalten.
  • Laufzeiten der Blockheizkraftwerke vor Ort sinken deutlich, da die Strom- und Wärmeproduktion künftig am Standtort der Stadtwerke in Zeitz erfolgt.

    Ergebnis: Weniger Laufzeit – weniger Lärm.

 

Gutachten zu den Schallemissionen:

3. Verkehr – nur geringfügige Änderung

Durch Kombi-Liner (Doppelnutzung der Fahrzeuge) bleibt das Verkehrsaufkommen nahezu gleich:

  • Bisher: ca. 4,4 Fahrten/Tag
  • Geplant: ca. 5 Fahrten/Tag
  • Transporte nur werktags 8–22 Uhr
  • weitere Optimierungsmöglichkeiten durch vollständige Verwertung der Gülle aus dem Kuhstall (3-4 Fahrten weniger/Tag für Abtransport der Gülle)

    Ergebnis:  1-2 zusätzliche Fahrten pro Tag bei optimierter Auslastung

 

Gutachten zum Verkehrsaufkommen:

4. Umwelt & Klima – Gewinn für alle

  • Jährliche Einsparung: ca. 1 Mio. Liter Heizöl bzw. 1 Mio. m³ Erdgas
  • Reduktion regionaler CO₂-Emissionen
  • Nutzung regionaler Reststoffe und Silagen
  • Beitrag zur regionalen Kreislaufwirtschaft
  • Hocheffiziente Energienutzung mit einem Wirkungsgrad > 90% 

Für eine saubere und verlässliche Zukunft

Das Projekt bedeutet:

  • Stärkung der kommunalen Energieversorgung
  • Reduktion lokaler Emissionen
  • Regionale Wertschöpfung bleibt vor Ort
  • Sicherung landwirtschaftlicher Arbeitsplätze
  • Nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Transparenz & Dialog

Wir legen großen Wert auf offenen und sachlichen Dialog mit allen Bürgerinnen und Bürgern.

 

Ihre Ansprechpartner:

Benjamin Gottschlich

Leiter Technischer Service

Alfons Himmelstoss

Projektleiter Biogasanlage Wildenborn

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