Am 26. Mai 2021 unterzeichneten Andreas Stefanowski, Verbandsgeschäftsführer des Abwasserzweckverbandes Weiße Elster – Hasselbach/Thierbach (AZV) und Mario Pöschmann, Leiter Technischer Service der Stadtwerke Zeitz eine Kooperationsvereinbarung. Ziel dieses Vertrages ist eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Abwasserentsorgung. „Wir wollen unsere Potentiale zum gegenseitigen Nutzen ausschöpfen. Ein konkretes Ziel ist die Entsorgung von abflusslosen Sammelgruben und Kleinkläranlagen die zukünftig im gesamten Gebiet durch den AZV durchgeführt werden soll. Wir haben nach erfolgtem Ausschreibungsprozess ein entsprechendes Fahrzeug bestellt.“, sagt Andreas Stefanowski zu den ersten Vorhaben.

Mario Pöschmann ergänzt: „Die Stadtwerke mit dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung möchten den AZV zukünftig im Bereich der TV-Kanalbefahrungen unterstützen. Auch hier ist eine Neuanschaffung durch den Eigenbetrieb vorgesehen, die durch die Erweiterung die Wirtschaftlichkeit erhöht und für den AZV gleichzeitig mehr Flexibilität verspricht, da wir als regionaler Ansprechpartner schnell vor Ort sein können.“ Der Startschuss für eine engere Zusammenarbeit ist gegeben. Das TV-Fahrzeug des Eigenbetriebes kann dann im AZV-Gebiet eingesetzt werden. Dies bedeutet kürzere Einsatzzeiten bei Havarien und bessere Planbarkeit bei turnusmäßigen Kanalbefahrungen und Reinigungen.

Die Stadt Zeitz ist hinsichtlich der Abwasserbeseitigung in zwei verschieden Entsorgungsgebiete mit unterschiedlichen Dienstleistern, Satzungen und Gebühren geteilt.

Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Stadt Zeitz ist für die Abwasserentsorgung im Kernbereich der Stadt Zeitz sowie die nördlich davon gelegenen Ortschaften Nonnewitz, Zangenberg, Luckenau, Theißen und Pirkau. Die Stadtwerke Zeitz sind seit 1994 Betriebsführer des städtischen Eigenbetriebes. Sie kümmern sich dabei vor allem um die technischen sowie kaufmännischen Angelegenheiten.

Der Abwasserzweckverband Weiße Elster - Hasselbach / Thierbach ist zuständig für die südlich der Kernstadt gelegenen Ortschaften Geußnitz, Kayna und Würchwitz.

Beide Abwasserentsorger leiten in das im Jahr 1997 in Betrieb genommene Zentralklärwerk der Stadt Zeitz in Göbitz ein, wo das Abwasser den Vorschriften entsprechend geklärt und anschließend wieder in den Wasserkreislauf zurückgeführt wird.

 

Foto: Verbandsgeschäftsführer Andreas Stefanowski mit Mario Pöschmann